diätwicht

(Senior Mitglied, 395 Beiträge)
Diät-Typ: low-carb
Größe: 183 cm Alter: 28
2004-07-19:
122.10 Kg.
2004-10-11:
125.10 Kg.
Zielgewicht: 95.00 Kg
Sport: krafttraining
Hobbies: schach
Registriert seit: 19.07.04
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geändert von: diätwicht am 16.07.05, 20:51:22
"Durch falsche Ernährung nimmt man an Gewicht zu ..."
Die Montignac-Methode beruht auf einer dreifachen Erkenntnis:
1 - Sich nicht mehr einschränken
2 - Sich auf eine andere Weise ernähren
3 - Die richtige Auswahl treffen
Die Montignac-Methode ist ein Ernährungskonzept, das auf einer endgültigen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten beruht.
Zum Erzielen entscheidender Erfolge ist es unerlässlich, nicht nur den Verdauungs- und Stoffwechselvorgang des menschlichen Organismus zu verstehen, sondern auch die Lebensmittel und ihre Klassenzugehörigkeit zu kennen.
Die Durchführung der Prinzipien der Montignac-Methode ist einfach und lässt sich mit allen Arten von Mahlzeiten - zu Hause oder im Restaurant - vereinbaren. Deshalb können alle, die ihre Mahlzeiten außerhalb des Hauses einnehmen, die Montignac-Methode mit Erfolg anwenden.
Die Methode verlangt keine Einschränkungen, so dass sie unter Berücksichtigung der beruflichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen von jedem sofort angewendet werden kann.
Sie beugt nicht nur endgültig der Gewichtszunahme vor, sondern beeinflusst auch sämtliche Gesundheitsparameter, da sie den Verzehr nährstoffreicher Lebensmittel empfiehlt, d.h. die einen optimalen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren, Ballaststoffen ... aufweisen.
1 - Sich nicht mehr einschränken
Die von der herkömmlichen Diätetik seit 35 Jahren angebotenen kalorienreduzierten Diäten sind nicht nur wirkungslos, sondern auch gefährlich. Zwar lässt sich zu Beginn der Diät ein vorübergehender Gewichtsverlust feststellen, doch anschließend kommt es stets zu einer erneuten Gewichtszunahme, die das Ausgangsgewicht sogar übertreffen kann.
Denn der menschliche Organismus - wie im Übrigen alle lebenden Organismen - wird von einem Überlebensinstinkt angetrieben, der ihn bei Entbehrungen einen anderweitigen Ausgleich suchen lässt.
Je mehr die Nahrungszufuhr verringert wird, um so stärker neigt der Organismus dazu, Reserven zu bilden. Dies führt zu einer paradoxen Situation, denn je weniger man isst, um so mehr nimmt man an Gewicht zu.
Laut Statistik nehmen im Übrigen mehr als 50 % der Fettleibigen weniger Nahrung zu sich als Normalgewichtige.
2 - Sich auf eine andere Weise ernähren
Die Gewichtszunahme wird somit nicht durch ein Übermaß an Kalorien ausgelöst. Es liegt vielmehr am Hyperinsulinismus - eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse - der auf eine übermäßige Zufuhr von schlechten Kohlenhydraten zurückzuführen ist. Zu den schlechten Kohlenhydraten zählen nährstoffarme Lebensmittel (Kartoffeln), raffinierte Lebensmittel (Zucker, Weißmehl, weißer Reis...) sowie Lebensmittel, deren Nährstoffgehalt seit 40 Jahren, durch die nachteiligen Praktiken der ausschließlich auf Produktivität ausgerichteten Nahrungsmittelindustrie, denaturiert ist (Mais).
Erst durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die auf der Auswahl von Kohlenhydraten mit einem niedrigen glykämischen Index beruhen (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Fruktose ...) und durch Fleisch, Fisch, Eier und Käse ergänzt wird, lässt sich Hyperinsulinismus allmählich vermeiden, so dass einer Gewichtsabnahme nichts mehr im Wege steht und die Gewichtszunahme endgültig ausgeschlossen werden kann.
3 - Die richtige Auswahl treffen
Entgegen der weit verbreiteten Ansicht und der von der Nahrungsmittelindustrie aufrechterhaltenen Verwirrung, hat das in der Nahrung enthaltene Cholesterin nicht viel mit dem im Blut vorkommenden Cholesterin zu tun. "Der Organismus stellt auf der Grundlage bestimmter Fette sein eigenes Cholesterin her".
Auch hier geht es darum, die richtige Auswahl zu treffen, denn heute ist bekannt, dass bestimmte Fette eine Senkung des Cholesterinspiegels bewirken (Olivenöl, Gänsefett, Fischfett ...), während andere zu einer Erhöhung führen können (Fett vom Rind, Schwein, Hammel, Palmöl ...).
Es wurde im Übrigen nachgewiesen, dass eine der Hauptursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen die übermäßige Zufuhr von Lebensmitteln ist, die einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge haben (Zucker, Kartoffeln, Weißmehl, Bier, ...), wodurch Hyperinsulinismus ausgelöst wird. Des Weiteren wurde der Beweis erbracht, dass Wein (vornehmlich Rotwein) dagegen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt.
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